Modernes Source Control Management mit GIT, TRAC und mod_wsgi unter Debian Lenny / Squeeze mit ISPConfig

Warum eigentlich Source Control Management?

Bei jeder Art der Softwareentwicklung sollte ein SCM, auch bekannt als Versionierungsverwaltung / -software, im Hintergrund benutzt werden. Gerade bei verteilten Teams kann eine parallele Zusammenarbeit am gleichen Code ohne eine Hilfe im Hintergrund sonst sehr chaotisch und zeitraubend ablaufen. Wird an der selben Datei gearbeitet, passiert es ohne Software öfter mal, das Änderungen des einen Kollegen durch den anderen überschrieben werden – ärgerlich und unnötig!

Änderungen nachvollziehen & rückgängig machen (können)

Ein entscheidender Vorteil ist bei der Quellcodeverwaltung aber auch die Nachvollziehbarkeit von Änderungen (Wer hat was, wann verändert) und die Möglichkeit diese im Handumdrehen rückgängig zu machen. Viele Probleme bei einem händischen Zusammenführen und notieren von Änderungen werden so komplett hinfällig.

Git /GitHUB

Das SCM Tool unserer Wahl ist GIT. Modern, vielseitige Funktionen und (inzwischen) auch in alle entscheidenden Tools integriert (Eclipse und Trac in unserem Fall). Und seitdem es GitHUB gibt, in unseren Augen auch die Zukunft. Für Open Source Projekte ist Git Hub sicherlich die erste Wahl, da es kostenlos ist und sehr gute Kolaborations-Funktionen. Für closed source Entwicklungen, wie wir sie auch haben, kommt Github allerdings aus Kostengründen nicht in Frage, da man mit wenig Aufwand alle Funktionen von Github auch auf einem eigenen dedizierten Server bereit stellen kann.

Installation von Git, Trac und mod_wsgi auf Debian Sqeeze

Wie man nun auf einem Debian Squeeze Web-Server, der mit ISPConfig betrieben wird GIT als SCM, Trac als Weboberfläche für das Projektmanagement und als Bugtracker mit Hilfe von mod_wsgi einrichtet, soll im Folgenden beschrieben werden.

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Apache Feintuning – Schnellere Ladezeiten für Ihre Webseite

Die Ausgangslage

Ein aktuelles Projekt, welches in den nächsten Tagen online geht, setzt dabei auf unser Hauseigenes „AMFramework“, dem auf PHP basierenden Entwicklungsframework mit Inline-Editing Content-Management Funktionalitäten. Darüber hinaus handelt es sich bei dem neuen Projekt um eine lebendige, sehr Bilder-lastige Seite, bei der locker mal einige MB an bereits komprimierten Bildern in die Leitung geschickt werden. Daher reagierte die Seite manchmal langsam. Ziel war also die performance der Webseite zu erhöhen, vor allem die „page loading time“.

Wie bekomme ich bei diesem Daten Mix aus vielen Bildern und Javascript trotzdem schnelle Ladezeiten und ein geringes Datenvolumen hin?

Eine mögliche Lösung ist dabei eigentlich ganz einfach mit Apache 2 „Bordmitteln“ zu realisieren!
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